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Geleitwort zum Bericht von Kurt Brenner

Vorwort

Es ist nicht übertrieben festzustellen, dass die 4. Deutsche Woche, die das Heidelberg-Haus auf Anregung und mit der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung durchgeführt hat, als durchschlagender Erfolg gebucht werden kann. Bei diesem Jahrgang 2006 haben sich 23 Städte und Gemeinden des Languedoc-Roussillon, die in Deutschland eine Partnergemeinde haben, am Festival beteiligt, das mit dem deutschen Nationalfeiertag seinen Abschluss fand.

Die 4. Deutsche Woche erhielt noch einen besonderen Akzent, indem das organisierende Heidelberg-Haus im selben Monat Oktober sein 40-jähriges Bestehen feiern konnte und die Städtepartnerschaft Heidelberg - Montpellier 45 Jahre alt wurde.

Diese Veranstaltung hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender des regionalen interkulturellen Geschehens erworben, wie der Publikumserfolg von ca. 15.000 Besuchern bei den 78 Kulturbegegnungen aufzeigt. Von der Rhône bis zum Fuß der Pyrenäen organisierten die vom Heidelberg-Haus einbezogenen Partner, Gemeindeveranstaltungen, Schulen, Partnerschaftskomitees deutsch-französische Begegnungen mit Filmvorführungen, szenischen Darbietungen, Vorträgen und geselligen Abenden. Dabei hat sich, der von uns erhoffte Synergieeffekt auch in den Reaktionen der Medien voll durchgesetzt.

Ein wiederum wichtiger Baustein des gesamten Bauwerkes war das „DeutschMobil“, durch dessen Interventionen die Jüngeren und deren Eltern in das Projekt einbezogen werden konnten.

Wir sind fest überzeugt, dass diese Woche uns einige Schritte auf dem Weg weitergebracht hat, deutsche Kultur und Gegenwartsleben den Menschen dieser französischen Südregion näher zu bringen.

Zum ersten Mal hat uns der Conseil Régional mit einem erleuchtenden Beitrag unterstützt, wofür wir danken. Einen kleinen Zuschlag hat das Departement beigesteuert. Wir danken beiden französischen Regierungsinstanzen.

Unser ausdrücklicher Dank gebührt wie in den Vorjahren der Robert Bosch Stiftung ohne deren Initiative und finanzielle Förderung diese Projekte nicht hätten realisiert werden können.

Hohe Anerkennung und Dank geht an unseren pädagogischen Direktor Hans Demes als umsichtigen und einfallsreichen Organisator wie auch an unsere engagierte Equipe mit den voll integrierten PraktikantInnen sowie an die vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der gesamten Region.

Montpellier, den 27. November

Kurt Brenner Direktor